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Kategorie Archive: Mischlinge

Kira

Als Kira zu mir ins Studio kam, wusste sie erst nicht so recht, wie ihr geschah. Nicht alle Hunde sind von Anfang an offen und fröhlich, und “trauen” der neuen Situation. Ihre Menschen haben sich neben neutralen Porträts unter anderem die Spiegelfotos gewünscht – doch bevor wir Kira davon überzeugen konnten, dass das eine völlig harmlose und vor allem gute Idee ist, war ihre mitgebrachte Wurst auch schon fast aufgebraucht. Zum Glück habe ich meistens noch das eine oder andere Ass im Ärmel und so war Leberwurst absolut ihr Ding. Es hat anschließend überhaupt nicht mehr lange gedauert, und wir haben hervorragende Ergebnisse erhalten. Einige Tage nach dem Shooting erhielt ich eine SMS von einem ihrer Menschen mit folgender Nachricht:

“Hallo, Fotos sind heute angekommen. Sehen super aus. Sind noch besser, als wir uns erhofft hatten.”

Es gibt nicht jedes Mal ein Feedback zu den Shootings. Eigentlich sogar eher selten. Ich vertrete grundsätzlich die Meinung, dass die Menschen, die nichts von sich hören lassen, zufrieden sind, schließlich sind die Deutschen doch Weltmeister im Meckern 😉 Wer etwas zu bemängeln hat, wird sich schon melden. Auf der anderen Seite ist es umso schöner, einen kurzen, prägnanten Satz zu erhalten, der deinen Tag ein klein wenig erhellt und dir bestätigt, dass deine Mühe und Arbeit sich gelohnt hat.

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Aik und Ella

Auf meiner Prioritätenliste steht aktuell ganz weit oben, dass ich euch endlich mal die kompletten Galerien aus den Shootings zeige und nicht immer nur einzelne Fotos bei Facebook oder Instagram. Ausgesucht habe ich heute dafür Aik und Ella, zwei Hunde aus dem Tierschutz, die niedlicher nicht sein könnten. Beide Hunde fanden ihr Shooting richtig klasse, wobei Ella auch nichts dagegen eingewendet hätte, wenn wir sie 1 Stunde lang nur gestreichelt und geknuddelt hätten. Auf meine Frage, was ich denn machen könnte, damit sie nicht ganz so euphorisch wäre und auch mal dort blieben würde, wo wir sie brauchen, gab Frauchen als Antwort: “Fass sie am besten nicht an!” 😀 Sobald man Ella gestreichelt hat, lag sie auch schon auf dem Rücken und wollte am liebsten für immer und ewig gestreichelt werden. Aik hingegen war mit seinen kleinen Drachenzähnchen für mich der absolute Hingucker. Ich LIEBE Hunde mit Persönlichkeit und Charakter und auch kleinen “Macken”. Die zwei haben sich richtig viel Mühe gegeben, sich für die Fotos von ihrer besten Seite zu zeigen. Frauchen hat sich passend zu Farben, die sie eh schon mag, Farbvariationen im Hintergrund gewünscht, statt weiß oder schwarz. Kein Problem! 

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Ein Herz für Freddy

“Eine Anakonda auf vier Pfoten”, so beschreibt Freddys Frauchen ihn. Dabei gleicht er einer Anakonda lediglich von seiner Körperlänge. Ansonsten hat er nicht viel mit einer Schlange gemeinsam- im Gegenteil. Obwohl der alte Mann schon ziemlich taub ist und schlecht sieht, watschelt er liebevoll auf einen zu, um sich noch ein paar Streicheleinheiten abzuholen.

Freddy stammt aus einer rumänischen Tötungsstation, wo er mit starker Arthrose und quasi keinem Fell abgegeben wurde. Es war offensichtlich, dass er den Winter auf dem kahlen Betonboden nicht überleben würde. Sein jetziges Frauchen Susanne hat ihn bei Facebook gesehen, und war auf Anhieb verliebt in ihn und so wurde er im Oktober vergangenen Jahres mit dem Transporter quasi direkt vor die Haustür “geliefert”. 

Er wurde als Dackelmischling präsentiert. Fest steht, dass er auf jeden Fall eine sehr einmalige Mischung sein muss. Auch wenn er von seiner Schulterhöhe nicht der allergrößte Hund ist, steht definitiv fest, dass in ihm ein großer Hund steckt! Und eine große Rasse ebenfalls. Vielleicht ein Leonberger, oder ein Schäferhund.

Als ich Freddy begegnet bin, war er die Ruhe selbst. Wir haben uns zum ersten Mal gesehen, jedoch war er neugierig, beschnupperte mich ausgiebig und lies sich auf Anhieb anfassen. Seine Ausstrahlung ist so besonders, dass man sie kaum beschreiben kann. Innerhalb einer Woche hat er wohl auch in seinem aktuellen Rudel jetzt bestehend aus 3 Hunden und einem Pflegehund, die Chefposition eingenommen. Obwohl man nicht weiß, wo er her kommt, was seine Geschichte ist, ob er schon einmal ein Zuhause hatte oder sein Leben lang auf der Straße gelebt hat, vertraut er, ist souverän, liebevoll und folgt unglaublich toll. Für ein Stückchen Käse lässt er sich immer wieder motivieren, noch ein paar weitere Schritte zu gehen. Dann bleibt er stehen, schnuppert auf der Wiese, an einem Baum oder einfach in die Luft und genießt die Sonne. 

Es steht fest, dass wir alle diese Welt früher oder später verlassen müssen. Bei Freddy wird es vermutlich früher der Fall sein, als später. Wenn ich Susanne frage, wie sie es aushält, diese Hunde nach so kurzer Zeit wieder gehen lassen zu müssen, sagt sie, dass es eine absolute Genugtuung für sie ist zu wissen, dass diese Seele nicht morgens alleine auf einem Betonboden zwischen irgendwelchen Gitterstäben leblos aufgefunden wurde, sondern liebevoll auf ihrem letzten Teilstück des Lebensweges begleitet wurde.

Demnach wünscht sie sich, dass Freddy noch einen schönen Sommer hat, wo er in seinem Garten oder auf kurzen Spaziergängen das warme Wetter, die weiche Wiese oder die vielen Düfte dieser Luft genießen kann. 

Ich für meinen Teil bin dankbar. Dankbar dafür, dass wir wider Erwarten so viele tolle, unterschiedliche Bilder von Freddy bekommen haben, der gestern wirklich noch einmal alles gegeben hat. Es hat mich so glücklich gemacht, ihn kennen zu lernen und diese Fotos von ihm machen zu dürfen. Menschen wie Susanne zu kennen. Und die Gewissheit zu haben, dass es diese selbstlosen Menschen mit so großen Herzen auf jeden Fall noch gibt. 

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Taylor

Taylor hatte diesen Herbst ebenfalls bereits ihr zweites Shooting. Es war alles in allem eigentlich recht witzig, denn Frauchen Liza stand zur verabredeten Uhrzeit noch im Stau und so haben wir mit Liza’s Eltern schon mal begonnen. Taylor war sehr aufgeregt, hat aber alles super gut mitgemacht und wir waren am Ende sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Liza kam kurz vor Ende des Shootings dazu und wusste überhaupt nicht, was wir bis dahin gemacht haben und welche Fotos sie erwarten 🙂 Und so war die Spannung und die Vorfreude wohl noch größer, als sonst. Viel Spaß mit Tylors Bildern! 

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Laurence und Sayuri

Bei Laurence und Sayuri handelt es sich um eine Konstellation, die wohl kaum besser sein könnte und die einfach so sein sollte. Beide bezaubern durch ihr Wesen und ihre Einzigartigkeit. Es war total schön, diese 2 und ihre Geschichte kennengelernt zu haben.

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Maria Eleni Marianne Bachmann - 16. August 2014 - 10:46

ja, lange haben sayuri und ich auf den perfekten match gewartet. dann kam der süsseste laurence (touchi) der welt von einer minute zur anderen, es war schicksal…..and we are so so blessed, ..die photos von Dogs-In-Sight.de sprechen doch für sich!!!! Daria Kusch du bist einfach ein Star!!!! Ich freu mich riesig über diesen Kalenderbeitrag. Danke…

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